Vor einer Weile habe ich mich mit Peter über die Tonie Box unterhalten, er war von dem Konzept begeistert – im Grunde genommen ist die Entwicklung ja auch ein Zeitgeist-Thema, ohne Cloud, NFC und passenden Sensoren würde es nicht funktionieren und die Zielgruppe ist ebenfalls begeistert über die technische Umsetzung. Ich habe Freunde mit Kindern, die nicht ohne Ihre Toniebox verreisen. Auf dem 37C3 wurde ein ausgezeichneter Talk gehalten, in welchem erklärt wird, wie die Box funktioniert und wie man diese auch von vordefinierten Funktionen befreien kann bzw. um eigene Funktionen erweitern, hier gab es erneut einen Artikel dazu. Ich bin ein Fan der Box – gleichwohl ich mir darüber im Klaren bin, dass bei der Nutzung jedesmal Daten getracked werden.
Fitness Daten-Tracking kann gleichermaßen sinnvoll sein – bspw. um für sich selber eine Nachverfolgbarkeit der Fitness zu ermöglichen, gleichzeitig bieten die Daten aber auch Aufschlüsse über die körperliche Fitness – welche ggf. garnicht soooo gut sein kann. 😬
Welche Fitness-Daten über mich selber liefern positive oder potentiell negative Auswirkungen? GPS-Daten, welche beim Laufen, Fahrradfahren oder schlicht dem Spazieren gehen als Meta-Daten gespeichert werden, verraten meine persönlichen Abläufe und ggf. Routinen. Ein Profiler wäre begeistert, wenn er Zugriff auf Fitness-Daten hätte: Fragen wie „Was ist das für ein Mensch?“ und „In welchem Radius bewegt er sich?“ werden dadurch einfacher zu beantworten. Strava hat auch schon in der Vergangenheit durch GPS-Daten bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte Militärstützpunkte offenbart.