Kategorien
Concept2 Laufen Rudern Sportuhren Test Waterrower

Coros Pace 2 Smartwatch Test

Als ich die Apple Watch Ultra Ende letzten Jahres getestet habe, sind mir insbesondere 3 Dinge aufgefallen:

  1. Die hervorragende Integration mit dem Concept2 Rudergerät in Kombination mit der ErgData App und eine sehr genaue Herzfrequenzmessung
  2. Ein ausgezeichnetes GPS und eine extrem detaillierte Laufanalyse während dem Lauftraining
  3. Das Gewicht und die Größe waren mir persönlich zu groß

Entsprechend habe ich eine Smartwatch gesucht, welche diesen Anforderungen stand halten muss und ich bin dabei auf Coros gestoßen. Das Unternehmen produziert sehr leichte Smartwatches für Sportler.

Mit ein paar Freunden habe ich eine Instant-Messenger Gruppe, in welcher wir uns über Sport und Fitness unterhalten. Es ist eine kleine Gruppe von Bekannten und Freunden und in dieser Gruppe hat Peter seine Coros Pace 2 zum Verkauf angeboten. Er hatte diese bisher lediglich wenig benutzt und somit war es für mich eine ideale Möglichkeit mich mit Coros zu beschäftigen.

Seit einiger Zeit nutze ich nun die Coros Pace 2 Uhr nun für mein Lauftraining und das Rudertraining und habe damit unterschiedliche Erlebnisse gehabt. Meine Erfahrung damit möchte ich in diesem Artikel beschreiben.

Coros Pace 2

Grundsätzlich gefällt mir die Sportuhr von Coros, diese hat zwar kein Touchscreen, aber mit den zwei Knöpfen an der rechten Seite kann diese einfach und (meistens) intuitiv bedient werden. Es gibt einen Drehknopf, welcher sehr sensibel ist und einen zweiten Knopf unterhalb des Drehknopfes welcher in der Regel für „Zurück“ oder „Abbrechen“ genutzt wird.

Was mir gut gefällt ist die „Unlock“ Funktion, so muss man den Drehknopf 2 Sekunden drücken, um die Uhr zu benutzen. Das verhindert versehentliche Benutzung, wenn man einmal mit der Jacke oder dem Pullover oder einfach im Alltag auf die Knöpfe kommt.

Es gibt verschiedene Apps auf der Uhr, welche man mit der Coros Smartphone App konfigurieren kann.

 

Eine der größten Stärken liegt vermutlich in der Akkulaufzeit der Uhr, diese ist phenomenal – allerdings mag dies am Display liegen und ebenfalls daran, dass diese aktiv bedient werden muss und nicht wie bei einer Apple Watch eine Aktivität durch Bewegung  und Herzfrequenz-änderung automatisch erkennt.

Ich nutze die Funktionen Training, Herzfrequenzbroadcast und natürlich die Uhrzeit am Meisten, Benachrichtigungen habe ich komplett ausgestellt – wer das mag, kann es individuell für verschiedene Benachrichtigungen aktivieren.

Coros Pace 2 mit dem Rudergerät verbinden

Viele Ruderer suchen nach einer Smartwatch, welche für Ihr Rudertraining genutzt werden kann. Die „Integration“ in das Training wird hierbei gewünscht, also wie die Uhr in ein Rudertraining integriert werden kann.

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten eine Smartwatch mit einem Rudergerät zu nutzen:

  1. Ein Herzfrequenz-Broadcast der Uhr wird genutzt, um die gemessene Herzfrequenz der Uhr an das Rudergerät zu übergeben, analog einem Herzfrequenzsensor wie dem Polar H10
  2. Die Smartwatch als „externe App“ mit dem Rudergerät verbinden, um die Trainingsdaten vom Rudergerät an die Uhr übertragen zu bekommen. Das Training wird dann innerhalb des Ökosystems der Uhr verwaltet
  3. Die Sportuhr schlicht parallel zum Rudertraining verwenden und dort als Aktivität „Rudern“ oder „Indoor Rudern“ auswählen

Neben dem Ökosystem der Datenspeicherung und Datenverwaltung sind ebenfalls Verbindung zu anderen Plattformen relevant. Die Coros Pace 2 kann bspw. auch mit Strava verbunden werden, einzelne Trainingsheiten können jedoch auch aus der Coros App als .fit-Datei exportiert werden. Eine Integration mit Apple Health ist ebenfalls über die Coros App möglich.

Grundsätzlich funktioniert Uhr mit der App zusammen auf dem Smartphone ideal, eine Synchronisation erfolgt bei jedem Öffnen der App oder sofern eine Hintegrundaktualisierung erlaubt wurde ebenfalls bei einer bestehenden Bluetooth Verbindung.

Ich habe die Coros Pace 2 Smartwatch sowohl mit dem Concept2 RowErg Rudergerät genutzt, als auch mit der Smartrow App und dabei spannende Ergebnisse erhalten.

Coros Pace 2 mit dem Concept2 Rudergerät

Weltklasse Produkt für ein professionelle Rudertraining: Das Concept2 RowErg ist auf Effizienz getrimmt und hält ein Leben lang.concept2 RowErg

Amazon1.195€ inkl. VersandBei Amazon kaufen
Cardiofitness1.195€ inkl. VersandBei Cardiofitness kaufen
Decathlon1.194,99€ zzgl. 24,99€ VersandBei Decathlon kaufen
concept21.195€ inkl. VersandBei concept2 kaufen
Sport Thieme1.295€ inkl. VersandBei Sport Thieme kaufen

Herzfrequenz Broadcast:

Der Broadcast ist wirklich einfach einzustellen, hierzu gibt es eine App, welche diesen Broadcast startet, anschließend wird der Service über Bluetooth sichtbar und kann am Rudergerät ausgewählt werden.

Als ich das erste Mal damit gerudert bin, habe ich die Uhr etwas fester an den Arm geschnallt, weil ich bereits zuvor gelesen habe, dass dies nicht so gut funktionieren soll wie der Brustgurt. Allerdings hat just bei diesem Training so gut wie nichts richtig funktioniert, sowas soll es auch geben.

Das Frustrierendste daran war, dass die Uhr häufiger das Signal verloren hat und mir während dem Training nicht zuverlässig die Herzfrequenz angezeigt wurde. Diese kognitive Dissonanz muss man erst einmal aushalten: Man rudert und spürt sein Herz, es ist anstrengend und auf dem Bildschirm sieht man 110 bpm.

Ein kurzes Antippen der Uhr hat gereicht, dann war diese bei 155 bpm. Bei diesem Training hatte ich jedoch zusätzlich noch den Polar H10 mit meinem Handy gekoppelt um eine Referenz aufzuzeichnen, das hat – warum auch immer – ebenfalls nicht geklappt, somit mag es schlicht an irgendeiner Bluetooth Störung gelegen haben.

Ich habe andere Workouts durchgeführt, ohne Broadcast, in diesen hat die Uhr einwandfrei gemessen.

Während dem Broadcast wird ebenfalls die Herzfrequenz auf der Uhr angezeigt, allerdings ist es aus meiner Perspektive schwierig darauf zu gucken, wenn der Arm am Griff ist.

Ich würde die Coros Sportuhr aktuell nicht alleinig für die Messung der Herzfrequenz während dem Rudern nutzen, insbesondere wenn diese nur als Sensor und im Broadcast Modus genutzt werden soll. Es macht mehr Sinn die Uhr mit dem Rudergerät zu verbinden.

Concept2 Rudergerät mit Coros Smartwatch verbinden:

Das Verbinden mit der Uhr hat einwandfrei funktioniert, hierfür gibt es ebenfalls eine App auf der Uhr. Am Rudergerät wählt man „Verbinden“. Bei der Coros Pace 2 kann man sowohl mittels Bluetooth als auch Ant+ verbinden, ich habe die Verbindung nur mit Bluetooth eingerichtet bekommen.

Mit dem Concept2 RowErg gibt es am PM5 verschiedene Einstellungen bzgl. dem Ant+ Protokoll, ich habe alle Einstellungen einmal ausprobiert – funktioniert hat nur die Bluetooth Verbindung.

Nachdem die Uhr mit dem Rudergerät verbunden ist, kann man keine zweite App mehr mit dem Rudergerät verbinden – ErgData fällt also erst einmal weg, die Daten werden jedoch trotzdem auf dem PM5 gespeichert.

Während dem Training kann man Alert einschalten
Während dem Training kann man Alerts einschalten

Nun kann man auf der Uhr das Training „Indoor Rower“ auswählen und die Daten des Rudergerätes werden zusätzlich zu der Herzfrequenz auf der Uhr gespeichert. Mit der Coros App kann man diese anschließend einsehen und exportieren:

 

Anfangs war ich mir nicht sicher, ob die Uhr tatsächlich mit dem Rudergerät verbunden ist, hierfür dient jedoch ein kleines Icon, welches dann ausgefüllt ist, wenn die Verbindung steht:

Herzfrequenz ist vorhanden und das Rudergerät verbunden
Herzfrequenz ist vorhanden und das Rudergerät (unten grün) verbunden

Eine Sache ist mir erst kürzlich aufgefallen: Wenn die Uhr mit dem Concept2 Rudergerät verbunden ist, dann wird ebenfalls die Schlaglänge an die Uhr übermittelt und ausgewertet. Das gibt es derzeit meines Wissens in keiner anderen App, selbst nicht in der ErgData App, die ja von Concept2 kommt.

Die Schlaglänge in der Coros App
Die Schlaglänge in der Coros App, übermittelt durch das Concept2 Rudergerät

Coros Smartwatch mit der Smartrow App

Nachdem ich die Uhr mit dem Concept2 Rudergerät getestet habe, war ich insbesondere darauf gespannt wie das Ganze mit dem Waterrower und der Smartrow Rolle funktioniert. Ich nutze hierfür den Waterrower Performance Ergometer:

Edles Design gepaart mit Hightech-Messung auf Goldstandard-Niveau: Der Waterrower Performance Ergometer passt in das Wohnzimmer, zeitloses Design in vollendeter Form.

Waterrower Performance Ergometer

Cardiofitness1.699€ inkl. VersandBei Cardiofitness kaufen
Nohrd1.699€ inkl. VersandBei Nohrd kaufen

Herzfrequenz Broadcast:

Das Bereitstellen der Herzfrequenz als externer Herzfrequenzsensor hat reibungslos geklappt. Über die Einstellungen kann die Uhr als Sensor ausgewählt und bestätigt werden. Anschließend wird die Herzfrequenz wie sonst auch üblich innerhalb der Smartrow App angezeigt werden.

Coros Pace 2 Herzfrequenz Broadcast wird in der Smartrow App angezeigt
Coros Pace 2 Herzfrequenz Broadcast wird in der Smartrow App angezeigt

Rudergerät mit Coros Smartwatch verbinden:

Bei der Smartrow App gibt es die Option einen FTMS Bluetooth Broadcast anzuschalten, um die Daten an Third-Party Apps zu übertragen. Damit funktioniert bspw. Kinomap, Bitgym oder EXR. Diese Funktion wollte ich nun nutzen, um ebenfalls die Daten des Rudergerätes an die Uhr weiterzugeben.

Die Uhr erkennt auch das Rudergerät als „Smart Trainer“, eine Verbindung mittels Bluetooth scheiterte jedoch leider. Ich bin mir nicht sicher wieso dies der Fall ist.

Update 07.03.2023: Coros hat hierzu das Feedback gegeben, dass das Rudergerät “ Row“ im Namen haben muss. Smartrow hat angekündigt diese Anpassung mit dem nächsten App-Update auszurollen. 🥳

Somit kann ich leider kein Rudertraining in Verbindung mit Smartrow starten. Ich vermute, dass dies eher eine fehlende Einstellung oder Kompatibilität bei Coros ist als bei Smartrow, sicher bin ich mir jedoch nicht.

Sportuhr während dem Rudern nutzen

Grundsätzlich ist das ja mit jeder Uhr möglich, aber der Vollständigkeit halber, möchte ich es hier trotzdem noch erwähnen. Wenn man bereits ein bestehendes Setup hat oder ein Rudergerät welches keine smarte Konnektivität mit sich bringt, so kann man  die Uhr als Trainingsbegleitung nutzen und erhält ebenfalls halbwegs interessante Auswertungen. Hierzu einfach vor dem Training die Art „Indoor Rower“ auswählen:

Coros Pace 2 Smartwatch Test
Indoor Rower als Training auswählen

Die Aufzeichnung erfolgt dann separat vom Rudergerät und kann anschließend auf der Uhr oder ausführlicher in der App ausgewertet werden.

Interessant ist hier sicherlich, dass die Coros Pace 2 eine Kadenz für das Rudern ermittelt. Dies funktioniert vermutlich aufgrund des Bewegungssensors – wenn man es mit den sehr genauen Daten des Rudergerätes vergleicht, dann gibt es bei der Uhr naturgemäß etwas Unschärfe, grundsätzlich kann jedoch eine Tendenz erkannt werden.

Schlagzahl Auswertung Coros App
Schlagzahl Auswertung Coros App

Während dem Training kann man (sofern man schnell und geschickt ist) durch das Antippen des unteren Knopfes Splits erzeugen. Das ist garnicht so einfach – ich sehe bspw. auf dem PM5, dass ich die nächsten 500m „gleich“ erreiche, greife dann während dem Freilauf mit der rechten Hand an meine linke Hand und drücke den Knopf um im Anschluss den nächsten Zug wieder stark durch zu ziehen.

Anschließend erhält man dann für diese Splits ebenfalls eine Auswertung.

Viele Leser interessieren sich dafür, wie man ein Rudergerät mit der Smartrow nachrüsten kann, um eine smarte Konnektivität der Ruderdaten zu erhalten. Wenn das Rudergerät den Einbau der Smartrow nicht unterstützt, kann eine Sportuhr ein möglicher Ersatz sein, wenn auch die Daten dabei bei Weitem nicht so genau sind.

Coros Pace 2 für mein Lauftraining nutzen

Ich habe die Uhr wieder parallel zum Polar H10 laufen lassen und anschließend mit den Daten verglichen:

Türkis: Polar H10, Lila: Coros Pace 2
Türkis: Polar H10, Lila: Coros Pace 2

Während dem Laufen hatte ich die Vermutung, dass die Uhr mir ggf. einen zu hohen Puls anzeigt, aber das war in der Tat korrekt und mehr noch, die Daten sind in der Kernphase nicht sehr stark abweichend vom Goldstandard Polar H10. Betrachtet man es jedoch über die Zonen und das komplette Training, so erkennt man die starke Abweichung:

HF Zonen Coros Pace2 vs. Polar H10
HF Zonen Coros Pace2 vs. Polar H10

Was ich besonders an der Uhr für mein Lauftraining schätze, sind die „Core“ Funktionen einer Laufuhr, kombiniert mit zusätzlichen Infos. Mit den Kernfunktionen meine ich, dass die Uhr kurz bei jedem Kilometer vibriert. Super praktisch! Ich werfe einen Blick auf die Zahlen (Gesamtkilometer, Gesamtzeit, Pace) und weiß wo ich stehe.

Nach dem Laufen kann ich anschließend eine genauere Auswertung innerhalb der App nutzen und erhalte dann Infos zu der Strecke, der Kadenz, der Leistung in Watt und eine Auswertung der Herzfrequenz.

Bevor ich mit der Uhr gelaufen bin, hatte ich nur ein relativ vages Gefühl für mein Lauftraining, jetzt habe ich wesentlich mehr Klarheit und kann mein Training nach den Daten ausrichten.

Interessant finde ich die konkreten Zeiten für die Herzfrequenzbereiche, die Kadenz und Schrittlänge sowie die Running Power.

Fazit zur Coros Pace 2 Sportuhr

Ich nutze die Uhr erst 2 Monate, habe dabei jedoch bereits 2-3 Dinge für mich persönlich herausgefunden, welche ich gerne teilen möchte:

Das Gewicht ist klasse. Wirklich! Während ich die Apple Watch Ultra häufiger am Tag abgelegt habe, nutze ich die Coros Pace 2 länger am Tag, auch wenn der Fokus darauf liegt diese lediglich für das Laufen und Rudern zu nutzen. Eine leichte Uhr macht einen Unterschied, ich trage diese gerne, weil ich sie kaum spüre.

Die Akkulaufzeit ist für mich aktuell in Ordnung, zu häufiges Aufladen finde ich anstrengend, das habe ich ja schon mit dem Smartphone 😉

Die Anmutung der Uhr: Ja, ein Plastikgehäuse – dafür aber keine Kompromisse bzgl. dem Gewicht. Die Uhr sieht sportlich aus, die Typografie und das Layout von Coros sind ggf. am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Funktionen überzeugen. Es gibt die Uhr mit verschiedenen Armbändern und in mehreren Farben, ich habe diese in weiß mit dem Klettverschluss.

Dass in einer so günstigen Uhr so viel drin steckt verblüfft mich immer wieder. Ich mag die Uhr, ich trage diese gerne und tracke seitdem ich diese habe meine Trainings damit. Die zusätzlichen Infos, welche man aus dem Concept2 Rudegerät rauslocken kann finde ich klasse – wenn nun noch Smartrow eine bessere Kompatibilität bietet, dann ist das aus meiner Perspektive eine perfekte Uhr für das Rudern, für das Lauftraining ja sowieso.

Ultraleichte GPS Multisport-Smartwatch mit langlebiger Batterie. Ideal für Indoor-Rudern und Laufen.

Coros Pace 2 Smartwatch

Jetzt die Coros Pace 2 Smartwatch bei Amazon bestellen

Artikel veröffentlicht am 30. Januar 2023

Von Ulf

Seit Anfang 2022 habe ich den Rudersport für mich entdeckt. Ich rudere regelmäßig, das Rudern ist Teil meines Alltags geworden und auf diesem Blog beschreibe ich meine gesammelte Erfahrung zu Rudergeräten, virtuellem Training, Fitness Gadgets sowie alles rund um den Sport Indoor-Rudern. Mehr über mich

7 Antworten auf „Coros Pace 2 Smartwatch Test“

Wenn ich das lese, verstehe ich 100% warum dein Kumpel die abgegeben hat. Plastik, ungenauer HRM und Verbindungsprobleme – genau das, was mich zum ausrasten bringen würde und dafür dann 200€ bzw 279,-, je nach link bei Amazon. Bei mir wäre das Urteil nicht günstig sondern billig und das bezahlt man in der Regel dreifach. Was lobe ich mir da meine Apple Watch 6 im Apple Universum, die gibts fürs gleiche oder nicht zuviele Euronen mehr in der SE Ausführung oder in der kleinen Bucht.

Danke Dir für Deinen Kommentar, Dietmar! Vielleicht schreibe ich ansonsten zu positiv 😀 Apple hat bzgl. der Herzfrequenz die Latte schon recht hoch gelegt, das stimmt.

Ich hab die Pace2 schon seit 3 Jahren und nutze sie fürs Radfahren, Schwimmen (in-und outdoor), Laufen und auch für Laufband. Bin von dieser Uhr wirklich begeistert, weil sie z.B. sehr akkurat die Schwimmbahnen und Techniken messen kann. Bzgl. Laufen finde ich die programmierbaren „Laufprogramme“ sehr gelungen…nutze ich sehr oft für Intervalle z.B. Bzgl. Rudern und Concept2 bin ich hier über google gestossen und will das jetzt mal im Studio testen.
Halte die Uhr für ziemlich gelungen bzgl. Handling und Gewicht und vor allem Akkulaufzeit. Hatte auch sehr selten Verbindungsprobleme. Habe sie auch schon mehrfach für Triathlon genutzt. Hinsichtlich Bedienlogik finde ich sie sogar besser zu bedienen in Verbindung mit der Coros Software als z.B. wie bei Garmin oder Suunto. Der Strava-Sync ist hier auch deutlich schneller. Eine Apple Watch hatte ich auch vorher aber die ist in Sachen Akkulaufzeit nicht für lange Tagestouren geeignet….da ist die Coros fast konkurrenzlos…und vor allem in dieser Preisklasse.

Besten Dank für Deine Erfahrung, Sven! Ich finde die Pace auch aufgrund des Gewichts super, das mit dem Strava Sync ist interessant – war mir bisher nicht aufgefallen, außer dass Garmin manchmal langsam ist 🙂 Wünsche Dir viel Spaß beim Rudern im Studio, die Verbindung zur Uhr geht eigentlich recht flott.

Danke Ulf, für Deine Antwort. 🙂 Ich habe versucht, mit meiner Pace 2 den PM 5 des Concept2 zu verbinden aber das hat leider nicht geklappt..das erste Mal, dass die Uhr nicht so wollte wie ich. Bluetooth und auch ANT+ haben den Sensor nicht gefunden. Ich habe mir als workaround die ErgData.App auf mein Handy geladen und konnte das damit direkt aufzeichnen und auf Strava hochladen.
Ein negativer Aspekt ist übrigens auch, dass Rad und Schwimmeinheiten nicht metrisch in Coros Evolab berücksichtigt werden, was den Fitnesslevel angeht. Kein Vergleich zu Garmins Firstbeat. Die Pace 2 ist hier eher eine reine Laufuhr. Ein Punkt übrigens, warum ich mir wohl bald eine Garmin zulegen werde. Ich habe die FR 965 letzten Freitag mal kurz antesten können und bin schwer begeistert. Ein wesentlicher Grund ist aber auch, dass meine „alten Augen“ mit einem grösseren Amoled-Display besser klar kommen. Nichtsdestotrotz halte ich die Coros Pace für eine gute Einsteiger Uhr, wenn es nur um das reine tracking gehen soll aber sie hat ihre Grenzen.

Besten Dank für Deinen Kommentar und Deine Erfahrung, Björn! Habe mich sehr darüber gefreut! Das ist richtig, die Daten kann man während dem Workout schon länger anzeigen, somit logisch dass diese vorhanden sein müssen. Die nachträgliche Auswertung der Schlaglänge in einem Diagramm kannte ich zum Zeitpunkt des Artikels bisher noch nicht – meines Wissens gibt es dies bisher auch noch nicht in ErgData in der anschließend Auswertung, oder doch?
Beste Grüße
Ulf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert