Die Zeit am Ende des Jahres ist häufig davon geprägt, dass man noch „schnell“ etwas abschließen möchte oder aber sich bereits auf das kommende Jahr vorbereitet und Dinge anschiebt bzw. bereits beginnt, sodass im neuen Jahr bereits eine Grundlage vorhanden ist. Das ist bei mir nicht anders, aktuell schiebe ich noch meine Steuererklärung vor mir her 😬🙄 und Weihnachten kommt immer früher als man denkt. Mir scheint es häufig, dass nochmal kurz vor den Feiertagen der Turbopack ausgepackt wird, um möglichst viele Dinge auf der Liste abzuhaken 🚀🫡
Apropos Liste: Die guten Vorsätze für das kommende Jahr. Mehr Fitness ☑️🥱 Ich bin mir nicht sicher, ob man diesen Punkt eigentlich universell bei jedem Menschen auf die Liste schreiben kann und wann dieser abgehakt werden kann? Mehr Fitness = Geringere Wahrscheinlichkeit zu Sterben = Längeres Leben = Mehr Zeit für Training – Full Circle ⭕️
Inhalt
Meine guten Vorsätze für 2026
Das Rudergerät steht bei mir im Schlafzimmer und ist eigentlich immer verfügbar. Die meiste Zeit arbeite ich im Home Office, daher ist nicht der Zugang für mich entscheidend sondern eher der zeitliche Faktor. Zeit ist zwar für alle gleich, allerdings dreht sich die Welt aus meiner Perspektive durch den Einsatz von KI gefühlt ein wenig schneller als zuvor. Ich merke das an meiner eigenen Arbeit: Wie schnell kann ich von einer Idee zu einer Umsetzung kommen. Während das früher noch Tage und Wochen gedauert hat, kann ich mittlerweile durch den effektiven Einsatz von Gemini und ChatGPT die gleiche Arbeit innerhalb von 4-8h umsetzen, welche zuvor Tage benötigt hat. Das Hamsterrad dreht plötzlich schneller 😵💫

Vielleicht ist das auch ein Grund, wieso viele Menschen Angst oder Respekt vor der Nutzung von KI haben. Wird der eigene Job abgeschafft und ersetzt? Ggf. fühlt man sich abgehängt oder der Wert der eigenen Leistung, die Geistesschöpfung wird plötzlich minderwertiger betrachtet. Aus meiner Perspektive hat sich bisher noch nicht all zu viel verändert – wir bekommen neue Werkzeuge und können nun mit diesen Werkzeugen noch besser und effizienter arbeiten. Gleichwohl darf man den Kopf niemals abstellen und der KI das Denken überlassen. Der Mensch denkt, die Maschine lenkt.
Wenn ich mich mit meinen Freunden über den Einsatz von KI unterhalte, so kommt häufig das Thema Halluzinationen zur Sprache. Mich nerven Halluzinationen enorm, gleichzeitig liegt darin jedoch auch eine ungeheure Kraft – die wir bisher noch nicht richtig nutzen. Als Entwickler möchte ich gerne, dass mein Code deterministisch immer wieder das Gleiche macht. Sobald ich nun jedoch Agents einsetze, die mal einen guten Tag haben und mal einen schlechten und völliger Unsinn passiert, habe ich keinen Mehrwert erhalten. „Menschlicher Fehler“ – kann man leider nichts machen – genau solche Fehler möchte man doch durch den Einsatz von Maschinen vermeiden. Wenn ich dann von KI in lebenswichtigen Bereichen lesen wie in der Medizin oder im Transport, dann bin ich mir nicht sicher ob es im Hypecycle gerade abwärts geht. Es muss erst schlechter werden, bevor es besser wird …
Ich habe 2025 genutzt, um einmal in das Thema Social Media einzutauchen. Aus meiner Perspektive ist Social Media schädlich, gleichwohl aber auch sehr unterhaltsam. Wenn in der Politik darüber entschieden wird, ab welchem Alter Social Media zu gelassen werden soll, so müsste der normale Menschenverstand doch sagen: Wenn Social Media schädlich ist, dann sollte man auch als Erwachsene Person versuchen so wenig wie möglich davon zu konsumieren. Ich schwanke derzeit noch, inwieweit ich meinen Social Media Konsum wieder einschränke. Die Zusammenfassung der Bildschirmzeit hilft mir dabei schon enorm, um eine eigene Einschätzung zu erhalten wieviel Social Media ich selber konsumiere.
Für das Jahr 2026 habe ich mir zwei gute Vorsätze auf meine Liste geschrieben: Ich möchte mich noch besser ernähren und eine Jahreskarte für das Freibad kaufen. Rudern ist nicht dabei, das werde ich schlicht so weiter machen wie bisher – in mein regelmäßiges Training im Alltag integrieren, je nachdem wie hoch der Tagesload ist.
Schweinehund überwinden
Meine Kinder haben dieses Jahr einen Schwimmkurs beim DLRG absolviert, ich habe sie 2-3 mal dabei begleitet und bin während dem Kurs ebenfalls ein paar Bahnen geschwommen. Mir ist aufgefallen, dass Schwimmen für mich ein gutes Ausgleichstraining ist und auch der Kopf dabei frei wird – auch wenn ich nicht viel Freude daran habe, Kacheln zu zählen 😉 Aber ähnlich wie mit dem Rudergerät, möchte ich mir die Option des Trainings etwas offensichtlicher machen. Eine Jahreskarte ist dabei erst einmal eine finanzielle Verpflichtung für mich selber, ähnlich wie ein Fitness-Studio Abo, allerdings begrenzt durch gutes Wetter und ausreichend Zeit. Gleichzeitig dient die Karte für mich als Motivator, diese mindestens so häufig zu nutzen, dass ich die Einzelpreise übertreffe und sich die Karte tatsächlich „lohnt“. Zum Schluss wird es mir vermutlich mehr Fitness und Erholung bringen, wenn ich mit dem Fahrrad zum Freibad fahre, ein paar Bahnen schwimme und etwas die Sonne genieße. 🏊🏼♂️🏝️😎
Die Ernährung optimieren
Mealprep ist etwas, was ich lange Zeit als etwas Sonderbares betrachtet habe. Wo bleibt die Spontanität? Wo ist der Genuss und die Lust beim Essen, wenn die Mahlzeit bereits Tage zuvor geplant und vorbereitet wurde?
Gleichzeitig ist mein aktuelles Leben jedoch auch sehr stark aufgrund meiner Familie strukturiert. Die Kinder gehen Morgens in die Schule, das Essen ist in der Regel in einem Wocheneinkauf bereits geplant – wieso also nicht auch bereits so gut es geht vorbereiten, sodass es schnell zubereitet ist? Teilweise mache ich das bereits, im Jahr 2026 möchte ich jedoch einmal noch tiefer in das Meal Prepping einsteigen und gucken wohin mich dieser Kaninchenbau führen wird. Ich vermute, dass auch hier wie mit der Fitness gilt: Work is never over
And a happy new year
Was für ein Jahr! 2025 hat gezeigt: Rudern ist längst nicht mehr nur Ausdauertraining – es ist ein Schlüssel für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und ein bewusst gelebtes Altern. Insgesamt 61 Artikel sind auf diesem Blog erschienen, von Technik- und Einsteiger-Tipps über Trainingsmythen bis hin zu meinen Selbstexperimenten und Biohacking-Insights. Letzteres Sieht Google eher kritisch, vermutlich ein Grund wieso dieser Blog in letzter Zeit etwas an Traffic eingebüßt hat. Ich versuche meine Erkenntnisse mit Studien zu untermauern und eigene Erfahrungen zu beschreiben.
Letztes Jahr habe ich viele Artikel rund um die Feiertage veröffentlicht, dieses Jahr schaffe ich das zeitlich leider nicht. Zuviele andere Dinge noch auf der Liste 😉 Es wird dieses Jahr natürlich noch die Zusammenfassung geben – ggf. sammle ich noch ein paar Kilometer auf dem Rudergerät bis zum Ende des Jahres 😅🙌🏻
In diesem Sinne: Get rowing 😉🤙🏼




2 Antworten auf „Gute Vorsätze: Mehr Rudern“
Hallo Ulf,
ich bin erst im Herbst dieses Jahres zu deinem Blog gekommen und lese seitdem regelmäßig JEDEN Artikel (von mir kommen also noch klicks 🙂 )
Rudern ist schon seit einigen Jahren in meinem Sportprogramm verankert, seit diesem Jahr mit 3x pro Woche aber noch fester fixiert (neben Laufen, Radfahren und Co.)
Wie ich zu deinem Blog gefunden habe, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr. Nur, dass ich dabei geblieben bin und bleiben werde. Ich mag deine Schreibweise und oftmals regen die Themen zum Nachdenken oder eben zum Schmunzeln an.
Viele Grüße, genieße die Weihnachtszeit (der Lebkuchen muss nicht immer sofort weggerudert werden) und einen guten Rutsch ins neue Jahr 😉
Hallo Julia,
vielen Dank für Deinen ermutigenden Kommentar, hat mich wirklich sehr gefreut! ☺️🙏🏻
Ich wünsche Dir ebenfalls frohe Festtage und einen guten Start in das neue Jahr.
Beste Grüße
Ulf