Kategorien
Ernährung Fitness Fitness App Rudern Sporttechnik Training Wearables

Rudern Indoor starten?

Ich habe seit einer Weile wieder eine Apple Watch, diesmal nicht das große Modell sondern eine SE. Das schöne an solchen Fitness Gadgets ist ja, dass sie gefühlt ein wenig den Menschen langsam kennen lernen. Längster Lauf, Längste Radtour, Längstes Rudertraining … 🫠

Ich trage die Watch wesentlich häufiger als die Garmin Forerunner – im Grunde genommen Always-On, Nachts lade ich die Uhr in der Regel, aber nicht jede Nacht. Im Urlaub habe ich dann durch unregelmäßges Laden gemerkt, wie häufig ich die Uhr eigentlich laden muss – es kam dabei immer darauf an wieviel Aktivität tagsüber stattgefunden hat.

Als ich mit Rudern nach der Sommerpause wieder angefangen habe, war die initiale Erkenntnis: Ein Herzfrequenz-Sensor ist ja nun bereits am Arm – ein separates Gerät erstmal nicht notwendig. Ich nutze aktuell die App HeartCast, um die Herzfrequenz in EXR zu sehen – aus meiner Perspektive wäre eine direkte Integration schon nett – ähnlich wie bei Concept2. Als ich mich dann kürzlich erneut auf das Rudergerät gesetzt habe, hat die Uhr nach ein paar Schlagen gefragt: Rudern Indoor starten? 😅 – Die automatische Erkennung hatte gegriffen, der Moment in dem die Uhr mich ggf. ein wenig besser kennt. Und eigentlich wünscht man sich so eine automatisch richtige Erkennung doch immer – ähnlich wie bei Whoop, oder?

Bei Thomas bin ich dann kürzlich auf diesen Lifehacker Artikel aufmerksam geworden. Erst war ich mir nicht sicher, wieso man sich ein Gerät 1 oder 2 Wochen an den Körper klebt – letztendlich ist es jedoch die Idee des „set-it-and-forget-it“ Trackers, also ein Gerät welches möglichst ohne viel Tamtam die Vitalwerte vom Körper in ein digitales Format bringt.

Der Kleber ist dabei schon sehr nah am Implantat dran – also der fast permanenten Mensch Maschine Schnittstelle. Und wenn man einmal an Implantate aus Geheimagenten Filme denkt, dann sind diese doch schon sehr klein geworden 😉 Ich würde so ein Implantat nutzen – für mich stellen sich dabei eigenlicht nur noch die Fragen: Wer kann auf die Daten zugreifen und was passiert wenn das Gerät kaputt geht?

California Dreaming

California Dreams

Aktuell rudere ich die neuen Long Beach Strecken in EXR, eine meiner Lieblingsstrecken im sonnigen Kalifornien ist Bay to Berth – ca. 5km, Palmen, azurblaues Wasser, Sonne.

5k ist derzeit mein Standard Workout, Steady State, Morgens vor der Arbeit, ca. 20 Minuten.

Mir gefallen die neuen Strecken gut, irgendwann möchte ich mir das mal vor Ort angucken – sieht auf jeden Fall beeindruckend aus. Ggf. kommt noch ein aktueller Artikel zu EXR, die App hat sich seit dem letzten Artikel nochmal etwas weiterentwickelt. Ähnlich wie bei vielen anderen Software Produkten findet die Entwicklung dort nun ebenfalls mit KI statt.

Wie mit Rudern beginnen?

Dieses Jahr habe ich von einigen Freunden und auch von meinem Vater die Frage gestellt bekommen: Welches Rudergerät? (Er rudert nun auf einem C2) Oder alternativ: Was meinst Du zu diesem Gerät? Nay or Yay? 👎🏻👍🏻 Die Informationen zu vielen Geräten ist immer noch spärlich verfügbar, ich werde in den nächsten Wochen einmal meinen Vergleich aktualisieren. Aber eigentlich ist die wichtigste Frage nicht: Welches Rudergerät, sondern eher wie häufig man es geschafft hat auf das Rudergerät zu sitzen und ein Training durch zu führen.

Hört man den Lüfter?

Wenn ich ein HIIT Training mache, dann geht die Pumpe vom Herz schon einmal in höhere Regionen. Kürzlich habe ich auf meinem Rechner Videos neu codiert und nach einer Weile habe ich plötzlich den Lüfter gehört. Der Lüfter ist eigentlich so gut wie nie zu hören, außer wenn der Prozessor mal wirklich gefordert ist – bspw. bei der Neucodierung. Ich finde das eine schöne Analogie zum Sport: Wann hast Du Dein System zum letzten Mal wieder so richtig herausgefordert?

In diesem Sinne: Get rowing 😉🤙🏼

Über den Autor
Ulf Mayer

Seit 2022 beschäftige ich mich intensiv mit Indoor-Rudern, Fitness und langfristiger Gesundheit (Longevity). Regelmäßiges Training ist fester Bestandteil meines Alltags. Auf diesem Blog teile ich praxisnahe Erfahrungen mit Rudergeräten, virtuellem Training und Fitness-Technologie. Ziel ist es, Trainingsmethoden, Produkte und Trends sachlich einzuordnen und Lesern dabei zu helfen, fundierte Entscheidungen für einen aktiven und gesunden Lebensstil zu treffen. Erfahre mehr über mich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert